Auktionsbedingungen

Durch die Teilnahme an der Auktion werden folgende Bedingungen anerkannt:

  1. Die Versteigerung erfolgt im Namen und Auftrag Dritter und gegen Barzahlung in Schweizer Franken. Verrechnung ist ausgeschlossen.
  2. Die Zahlung der Weine erfolgt entweder per Einzahlungsschein vor der Abholung (bitte unbedingt Quittung mitnehmen) oder bar beim Abholen. EC direct- oder Postkonto-Zahlungen werden bis zu einem Betrag von CHF 2000.— akzeptiert, ebenso Checks. Kreditkarten können keine angenommen werden. Der ersteigerte Wein wird nur gegen Vorweisung der Quittung oder bei Barzahlung ausgehändigt.
  3. Aufgrund unserer Verpflichtungen den Verkäufern und Verkäuferinnen gegenüber müssen alle Rechnungen bis 2 Wochen nach Auktionsdatum bezahlt sein. Danach übergibt das Auktionshaus offene Rechnungen einer Inkassostelle, und es kommen zum ausstehenden Betrag die Inkassokosten und ein Verzugszins von 10% p.a. dazu.
  4. Zuzüglich zum Zuschlagspreis ist vom Ersteigerer ein einheitliches Aufgeld (Kommission) von 10% zu entrichten. Pro Katalognummer (Los/Lot) wird zusätzlich eine Auslieferungs- bzw. Abwicklungsgebühr (Lotgebühr) von CHF 10.— erhoben. Dazu kommt die Mehrwertsteuer von 8% auf den Gesamtbetrag (Zuschlagpreis, Kommission, Lotgebühr). Dies gilt nur für in der Schweiz stattfindende Auktionen. Käufer und Käuferinnen aus dem Ausland sind von der Mehrwertsteuer befreit, jedoch nur, wenn eine offizielle Ausfuhrdeklaration vorliegt.
  5. Die Weine werden im Zustand versteigert, in dem sie sich im Augenblick des Zuschlages befinden. Die Beschreibung der Objekte erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Das Auktionshaus kann jedoch für Katalogangaben keine Haftung übernehmen. Jede Gewährleistung für Rechts- und Sachmängel wird wegbedungen. Sollten schwerwiegende Diskrepanzen zum Vorschein kommen, so können diese bis max. 15 Tage nach der Auktion beanstandet werden.
  6. Der Ersteigerer erwirbt das Eigentum erst nach vollständiger Bezahlung des Zuschlagpreises, des Aufgeldes (der Kommission) und der Lotgebühren. Die Haftung geht bereits mit dem Zuschlag auf den Ersteigerer über.
  7.  Bieter und Bieterinnen, die dem Auktionator nicht persönlich bekannt sind, sind verpflichtet, sich vor der Abgabe eines Gebots zu legitimieren. Sie müssen sich beim Eingang des Auktions-Saales auf einem Blatt eintragen und erhalten dann eine Bieternummer.
  8. Wird die Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig geleistet, so kann der Auktionator wahlweise die Erfüllung des Kaufvertrages verlangen oder jederzeit auch ohne Fristensetzung den Zuschlag annullieren. In jedem Fall haftetder Ersteigerer/die Ersteigerin für allen aus der Nichtzahlung bzw. aus dem Zahlungsverzug entstehenden Schaden, insbesondere bei der Aufhebung des Zuschlages auch für einen allfälligen Mindererlös. Dies geschieht im Falle, so etwa, wenn das Objekt einem anderen Bieter/einer anderen Bieterin der gleichen Auktion oder Dritten an einer späteren Auktion zugeschlagen oder in freihändigem Verkauf veräussert wird. Dabei ist der Auktionator in der Art der Verwertung des Gegenstandes völlig frei. Auf einen allfälligen Mehrerlös hat der Ersteigerer/die Ersteigerin, dessen/deren Zuschlag annulliert wurde, keinen Anspruch.
  9. Die Abgabe eines Gebotes bedeutet eine verbindliche Kaufofferte. Der Bieter/die Bieterin bleibt an sein/ihr Gebot gebunden, bis dieses entweder ausdrücklich überboten oder vom Auktionator abgelehnt wird. Erfolgte Doppelangebote werden sofort noch mal ausgerufen; in Zweifelsfällen entscheidet die Auktionsleitung über den Zuschlag.
  10. Es steht dem Auktionator frei, ein Gebot ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
  11. Der Auktionator behält sich das Recht vor, Katalognummern (Los/Lot) zu vereinen, zu trennen, ausserhalb der Reihenfolge anzubieten sowie wegzulassen. Sollte ein Zuschlag infolge Beschädigung der Flaschen, Nichtauffindbarkeit oder anderer Gründe nicht ausgeliefert werden können, so sind keine Schadenersatzansprüche anmeldbar. Der bezahlte Kaufpreis wird jedoch vollständig rückerstattet.
  12. Bietaufträge werden schriftlich und/oder telefonisch entgegengenommen; sie sind verbindlich. Jeder Ersteigerer haftet persönlich für seine Käufe und kann nicht geltend machen, auf Rechnung Dritter gehandelt zu haben.
  13. Abholen der Weine
    Alle ersteigerten Weine sind bei
    Steinfels Weinauktionen,
    Pfingstweidstrasse 6,
    CH-8005 Zürich,
    Tel. +41 43 44 44 800
    nur gegen Vorweisung der Quittung oder Barbezahlung nach Auktionsdatum abzuholen.
    Öffnungszeiten:
    Dienstag bis Freitag 09h00–18h00,
    Samstag 10h00-16h00.
    Werden die Weine nicht bis 4 Wochen nach der Auktion abgeholt, muss pro Lot und angebrochenem Monat ein Unkostenbeitrag von CHF 15.— in Rechnung gestellt werden.
  14. Transportaufträge werden grundsätzlich nur schriftlich entgegengenommen (siehe am Ende des Katalogs: Auftragsformular). Transporte werden auf Wunsch versichert. Nach Ablauf eines Monats beauftragt das Auktionshaus einen Spediteur mit der Auslieferung. Versicherungs-, Lager- und Transportkosten gehen zulasten des Käufers. Das Auktionshaus übernimmt keine Haftung für allfällige Transportschäden.
  15. Die vorstehenden Bedingungen sind Bestandteil jedes einzelnen an der Auktion geschlossenen Kaufvertrages. Änderungen sind nur schriftlich gültig.
  16. Die Auktion erfolgt unter der Aufsicht eines Beamten des Stadtammannamtes Zürich. Jede Haftung des mitwirkenden Beamten sowie der Gemeinde und des Staates für Handlungen des Auktionators entfällt. Anwendbar ist schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Zürich 1.
    Die im Katalog angegebenen Preise sind Schätzungen.
    Die Versteigerung beginnt in der Regel 20% unter dem tieferen Schätzpreis.