Schätzung

Auf Grund der Ergebnisse vergangener Auktionen

unseres Hauses und anderen weltweiten Auktionsplattformen, sowie der Ermittlung des derzeitigen Marktwertes entsteht die sogenannte Preisspanne, im Katalog als unterer und oberer Schätzpreis bezeichnet.

 

Der Ausruf (das Limit) ist nur dem Einlieferer und uns bekannt, tiefer wird nicht zugeschlagen. Er ist üblicherweise ca. 10-20% unter dem tieferen Schätzwert angesetzt oder gar nicht limitiert. Dies schafft dem Auktionator einen Spielraum bei Weinen, die auf Grund der Nachfrage (Jahrgangsqualität, Region, Potential) oder Qualität (Schwund, beschädigtes Etikette) dann leichter Interessenten finden.

 

Generell kann der Einlieferer das Limit mit uns absprechen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass zu hoch angesetzte Limits die Wahrscheinlichkeit der erfolgreichen Versteigerung schmälern, während fair angesetzte Preise durch die auktionstypischen Bietergefechte oftmals deutlich höhere Resultate erzielen.